Foto © Alexander Geh

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Saison

Der Beginn der Wandersaison hängt vor allem von der Schneeschmelze ab. Da der Boden in den ersten Wochen nach dem Abtauen in den tiefen und mittleren Lagen noch stark aufgeweicht ist sowie viele ansonsten harmlose Bäche und Flüsschen große Wassermassen transportieren, gilt für meisten Wandergebiete:

Die Saison startet im Juni und endet mit dem Oktober, wenn es in vielen Landesteilen stürmischer wird, zunehmend Niederschlag fällt und mancherorts bereits der erste Schnee niedergeht.

 

Der Juni hat den Vorteil, dass die Tage am längsten sind, weil es selbst im Süden des Landes, viele hundert Kilometer vom Polarkreis entfernt, kaum richtig dunkel wird. Dafür ist, wie oben erwähnt, je nach Niederschlagsmenge in den vergangenen Monaten mit schwierigem, aufgeweichtem Terrain und unpassierbaren Wasserläufen zu rechnen; man sollte sich spätestens vor Ort erkundigen, wie die Lage im Zielgebiet ist.

Der Juli ist ein schöner Monat zum Wandern; allerdings haben auch die Norweger jetzt Ferien, so dass es auf den bekannten Routen belebt ist und in den dortigen Hütten eng werden kann.

Mitte August lässt die Zahl einheimischer Wanderer merklich nach, die Tage sind immer noch länger als in Mitteleuropa.

Irgendwann im September färbt sich die Landschaft herbstlich, und die Temperaturen gehen nachts merklich zurück. Wegen der enormen Längenausdehnung Norwegens können Monatsangaben hier bestenfalls als Richtwerte dienen, d.h. in Nordnorwegen wird die Saison später beginnen und früher enden, immer abhängig vom Wetterverlauf.

Foto © CH - Visitnorway.com

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