Wanderkleidung in Norwegen

Foto © CH - Visitnorway.com

Kleidung

Das oft zitierte Zwiebelprinzip bedeutet: besser viele Schichten am Körper, die man je nach Wetter und Tourenprofil aus- und wieder anziehen kann, als zum Beispiel eine dicke Jacke oder, als Mittelschicht, ein di­cker Pul­lover, die eine/n im Anstieg schnell zum Schwitzen bringen. Was in dieser Rubrik noch fehlt, steht anschließend in der Packliste.

 

Regenkleidung

Regenkleidung gehört zum Norwegen-Urlaub. Schön, wenn sie vor Ort dann überhaupt nicht gebraucht werden sollte – ein Malheur, wenn sie gebraucht wird und nicht zur Hand ist. Sogenannte Hardshell-Jacken sind absolut wasserdicht und besonders bei längeren Tagestouren und Etappenwanderungen angebracht. Für ca. 100 € sind einfache atmungsaktive Jacken im Angebot zu haben, die bei dem geringen Preis halt gewisse Extras entbehren. Ein besonders hilfreiches Extra sind Unterarmreißverschlüsse, die sich angenehm aufs Körperklima auswirken, was gerade diejenigen zu schätzen wissen, die rasch ins Schwitzen geraten. Weitere Kriterien beim Jackenkauf sind der Kapuzenschnitt, damit die Sicht zur Seite nicht verdeckt wird, Ärmelbündchen gegen hereinziehende Nässe und wie gut erreichbar die Ja­ckentaschen bei aufgesetztem Rucksack sind. Für kürzere Tagestouren kommen alternativ sog. Softshell-Jacken in Betracht, die »nur« mehr oder weniger stark wasserabweisend und im Gegenzug atmungsaktiver als Hardshell-Jacken sind. Die Regen­­hose einzusparen ist keine gute Idee. Für wandernde Brillenträger ist ein wasserdichter Hut mit breiter Krempe überlegenswert.

 

Fleece

Hier lohnt es sich etwas Geld draufzulegen, denn eine winddichte Fleecejacke eignet sich prima bei trockenem, aber für T-Shirt oder Hemd zu kühlem Wetter und hält sogar Nieselregen einige Zeit stand. Fleece wärmt ähnlich gut wie Wolle, ist aber leichter, einfacher zu pflegen, trocknet viel schneller und lässt sich winddicht ebenso als Außen- wie als Mittelschicht tragen.

 

Unterwäsche

Bei niedrigen Temperaturen (und die sind selbst im Juni oder im August vielerorts nicht auszuschließen), kann sich lange Unterwäsche aus Wolle mit Kunstfaser verwebt lohnen. Die Modelle aus reiner Kunstfaser kämpfen damit, dass sie rasch übel nach Schweiß riechen. Die schwedische Firma »Woolpower«, die nach wie vor im Heimatland produziert, war als »Ullfrotté« in Europa der Vorreiter, andere sind ihr gefolgt. Solche Unterwäsche trocknet schnell, ist bis 60°C waschbar, angenehm zu tragen und gibt es sogar in drei Wärmestufen, wobei die niedrigste in der Wandersaison ausreicht. Diese Unterwäsche ist komfortabel, aber kein Muss.

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