Zelten mit Schlafsack in Norwegen

Foto © Sverre Hjørnevik / www.fjordnorway.com

Zelt

Das Zelt sollte leicht (maximal 3 kg), regenfest, windstabil, rasch aufzubauen und mit tauglichen Heringen verankert sein – Billig-Zelte leisten das nicht.

Leider selten geworden sind die Modelle, bei denen Innen- und Au­ßenzelt voneinander zu trennen sind: Denn selbst wenn von außen kein Regen durchkommt, entsteht durch Atemluft Kondenswasser am Innenzelt, das bei feuchtem Wetter zäh abtrocknet.

Nass eingepackte Zelte drohen aber bald zu riechen, Fle­cken zu entwickeln und bereiten keine Freude beim nächs­ten Aufschlagen.

Umso wichtiger sind ausreichend große Lüfter. Zu achten ist ferner auf Kopffreiheit im Innenzelt sowie auf Stauraum und weiteren Platz in Apsis oder Apsiden, damit dort bei Schlechtwetter auch gekocht werden kann. Das Innenzelt sollte länger als der Schlafsack sein, denn wenn die Füße ihn an die Zeltwand pressen, wird der Schlafsack nass und die Füße werden kalt.

Wer in steinigem Terrain zeltet, schützt mit einer Unterlage die empfindliche Bodenwanne, ebenso wie hier Heringsschlaufen von Vorteil sind, die nachgespannt werden können.

Kaufen Sie kein Zelt, ohne es zur Probe aufgeschlagen zu haben!